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E i n O p e r n e r l e b n i s d e r b e s o n d e r e n A r t
Verein opera viva OBERSAXEN - SURSELVA im Sommer 2010 mit Opernaufführung
Oper „NABUCCO“ von Giuseppe Verdi mit dem Coro opera viva und dem Orchestra Giuseppe Verdi Budapest.
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Nach den drei erfolgreichen Opernaufführungen 2006-2008 und der diesjährigen Pause überrascht der Verein opera viva OBERSAXEN 2010 mit der Aufführung der Oper NABUCCO von Giuseppe Verdi.
Mit dem einheimischen Coro opera viva und dem fünfzigköpfigen Orchestra Giuseppe Verdi wird der künstlerische Gesamtleiter, Gion Gieri Tuor, das Publikum mit der „chorstarken“ Verdi Oper zu begeistern wissen.
René Schnoz, der aus Film, Fernsehen und Theater bekannte Disentiser Künstler, führt in dieser anspruchsvollen Oper die Regie. Wie bei den vorangehenden Aufführungen wird der einheimische Kunstmaler Rudolf Mirer das Bühnenbild gestalten.
Ab Samstag 24. Juli 2010, der Premiere, werden im akustisch sich bestens eignenden Zelt neun Aufführungen stattfinden. Auch das erstklassige kulinarische Angebot steht wieder im Programm.
- Oper in vier Teilen von Giuseppe Verdi (1813-1901)
- Libretto von Temistocle Solera nach dem historischen Ballett «Nabucodonosor» (Mailand 1838) von Antonio Cortesi
- Uraufführung: 9. März 1842, Teatro alla Scala, Mailand
Zu dem Zeitpunkt, als Giuseppe Verdi das Libretto zu „Nabucco“ von Temistocle Solera durch den Impresario der Mailänder Scala Bartolomeo Merelli angeboten bekam, wollte der junge Komponist wegen des Fiaskos seines letzten Werkes „Un giorno di regno“ eigentlich keine Opern mehr schreiben. Seinen eigenen Worten zufolge warf er daher nur einen flüchtigen Blick auf das Manuskript, wobei ihm die Zeile „Va pensiero sull’ali dorate“ ins Auge fiel: Die Verse inspirierten ihn zu dem berühmten Chor der hebräischen Gefangenen, der später zur heimlichen Hymne des Risorgimento, der Schaffung des geeinten italienischen Nationalstaates, werden sollte.
Aufgrund der exotischen Farbigkeit und erfindungsreichen Vitalität der Musik, der einprägsamen Kantilenen und effektvollen Massenszenen war der Oper bei der Premiere am 9. März 1842 an der Mailänder Scala ein triumphaler Erfolg beschieden.
Die Einnahme von Jerusalem durch die Babylonier setzt eine Kette von sich überstürzenden Ereignissen in den Gang: Der Hohepriester der Hebräer Zaccaria versucht sein verzweifeltes Volk im Kampf gegen den Feind zu einen; Fenena, die Tochter von Nabucco, und Ismael, Neffe des Königs von Jerusalem, lieben einander und müssen von ihren jeweiligen Landsleuten das Schlimmste befürchten; die Sklavin und vermeintlich erstgeborene Tochter Nabuccos, Abigaille, neidet Fenena alles und versucht mit Hilfe des Oberpriesters des Baal die Krone ihres „Vaters“ an sich zu reissen; und dieser verfällt, nachdem er sich zum Gott der Juden erklärt hat, in den Wahnsinn: In der Ausweglosigkeit der Situation scheint es für niemanden mehr eine Hoffnung zu geben …
Das in archaische, alttestamentarische Zeiten entrückte Geschehen hat bis heute nichts von seiner brisanten Aktualität eingebüsst: Die leidenschaftlichen, inneren wie äusseren Konflikte um Glauben, Zweifel, Liebe, Hass, Eifersucht, Treue, Verblendung und (selbst)zerstörerisches Machtstreben sind überzeitlich und verlaufen quer zu den angeblich so festen Grenzen zwischen den Kulturen.
Weitere Auskünfte
www.operaviva.ch
Obersaxen/Surselva Information, Tel. +41 (0)81 933 22 22
Projektleitung, Tel. +41 (0)81 353 43 43




